Frühlingserwachen im Schulgarten

Nachdem auch das letzte Volk leider den langen Winter trotz Zufütterung, guter Pflege und Behandlung nicht überlebt hat, fliegen sie nun wieder. Am 15. April ist ein Ableger in den Schulgarten eingezogen. Hier ein großes Dankeschön an den Förderverein für die finanzielle Unterstützung! Die neue Beute, so wird der Kasten genannt, in dem die Wabenrähmchen hängen und die Bienen wohnen, wurde in der Winterpause liebevoll von den BeeGees gestaltet. Es wurde zunächst eine Grundierung aufgetragen und dann bunt verziert. Auch das Einschweißen der Mittelwände in die Rähmchen wurde von den Kindern übernommen. Die Mittelwände werden maschinell aus natürlichem Bienenwachs hergestellt und den Bienen als Unterstützung vorgegeben. Den Ausbau der Waben übernehmen dann die Bau-Bienen selber. Dafür sind sie in einem bestimmten Lebensabschnitt (zwischen Tag 11 und 17) in der Lage, mit speziellen Drüsen am Hinterleib Wachsplättchen herzustellen. Für ein Gramm Bienenwachs sind etwa 1.250.000 winzige Wachsplättchen notwendig. Zur Einordnung: Eine kleine Tannenbaumkerze wiegt 70g. Jetzt könnt ihr ausrechnen, wie viele Wachsplättchen für eine Bienenwachskerze von den fleißigen Bienchen ausgeschwitzt werden müssen. Wahnsinn! Aber nicht nur hier wird von den kleinen Insekten Höchstleistung erbracht und somit hoffen wir auf eine ertragreiche Honigernte im Sommer. Am 20. Mai ist übrigens Weltbienentag. Dazu wird es in der Schulstraße eine kleine Ecke mit weiteren interessanten Infos über die Bienen geben. Kommt gerne vorbei.

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