Tagesaktuelle Berichte unserer New York Fahrer:innen

Unsere Teilnehmer:innen der NHSMUN-Konferenz – einem internationalen Simulationsspiel der Vereinten Nationen (UN) – nehmen Sie auf dieser Seite täglich mit in ihre aufregenden Erlebnisse in New York und gewähren Einblicke in die Aktivitäten um die und bei der Konferenz. Begleitet werden die 19 Schüler:innen von den Lehrkräften Frau Wiedenhöfer und Frau Sander.

Tag 10

Unser letzter voller Tag in Washington begann mit Museumsbesuchen in Kleingruppen. Während einige im National Air and Space Museum etwas über Luftraumfahrt lernten, ging es für andere in die National Gallery of Art, um dort atemberaubende Bilder und Skulpturen aus verschiedensten Zeitaltern und Orten zu betrachten.
Am Abend ging es zum Baskettball. Das Spiel der Washington Wizards gegen die Detroit Pistons bot eine wilde Mischung aus Musik, Tanz und tatsächlichem Baskettballspiel. Trotz verletzter Starspieler schlugen sich die Washington Wizard gar nicht so schlecht und erzielten ein Endergebnis von 95 zu 117 für die Pistons. Zwischen den Zuschauer:innen tauchte außerdem immer wieder das verrückte Maskottchen der Wizards, der G-Wiz, ein erfundenes vogelartiges Wesen mit Zauberhut, auf.
Danach gab es einen letzten Besuch bei Shake Shack, um den vorerst letzten „besten“ Shake und Burger zu kaufen.

Tag 9

Am ersten Morgen in Washington D.C. (18.03.) genossen die Schüler:innen das im Hotel enthaltende „American Breakfast” das geschmacklich bei den meisten gut an kam, jedoch von der Menge bei vielen etwas zu wünschen übrig ließ. Schließlich ging für die Truppe gestärkt und ausgeschlafen mit der überraschend sauberen U-Bahn, besonders im Vergleich mit der New Yorks, zum „White House Visitor Center”, wo sie die Geschichte des Weißen Hauses durch Modelle und historische Objekte erfahren konnte. Danach fuhren die Schüler:innen zum Kapitol, während sie darüber diskutierten, was am Abend gekocht werden sollte, da das zuvor von den Jungs gekochte Essen äußerst positiv ankam. Am Kapitol angekommen bewunderte die Gruppe dann erstmal das prächtige Gebäude und wartete auf den Einlass, während sie 300 Fotos machten. Im Kapitol angekommen erhielten die Schüler:innen dann eine ausgiebige Führung, sogar professionell mit Headsets, durch die spektakulären Räume des Kapitols, bei der vor allem die Historie Amerikas und der Räume samt Statuen thematisiert wurde. Von der Historie beeindruckt ging es dann auf die Besuchergalerie des Senats, wobei die Truppe die Gelegenheit erhielt, eine echte Sitzung mitzuerleben. Nach dieser ausgiebigen Besichtigung fuhren die Schüler:innen dann in die Pentagon Mall, um sich erneut zu stärken und einzukaufen. Bei dieser Vielfalt an Restaurants wurden die guten Kochpläne schließlich überworfen. Anschließend fuhren die Schüler:innen zurück zum Hotel, wobei ein paar sich noch zum nahegelegenden „Lincoln Memorial” begaben, das majestätisch aus der Dunkelheit ragte.

Tag 8

Heute erlebten die Schüler:innen ihren letzten Tag in der Stadt, die niemals schläft. Früh um 10 hatten wir noch die Chance, die Ständige Vertretung Deutschlands bei der UN mit einem nicht enden wollenden Fragenhagel zu durchlöchern. Eine kleine Gruppe begab sich nach der Fragerunde mit Fr. Wiedenhöfer noch zur 5th Avenue, um einem kurzen Blick auf die St. Patricks Day Parade zu werfen. Der Rest holte sich den letzten Crumbl-Cookie oder den 12. Shake Shack Vanille-Milchshake. Angekommen am Bus, der das Gymnasium Nordenhams sicher in die Hauptstadt der USA fahren sollte, packten Paul und Levy ihr verstecktes Tetris Talent aus und stapelten sämtliche Koffer der Mitreisenden ordentlich in die Gepäckfächer.
Nach der vierstündigen Fahrt, 2 Hunden im Bus sowie fast abgefahren Außenspiegeln kamen wir in Washington D.C an. Da es sich in unmittelbarer Nähe unseres Hotels kein ansprechendes Fast Food Restaurant befand, entschieden sich die Jungs dazu, die gesamte Gruppe zu bekochen. Das Feedback war gemischt, 4/5 Sterne konnten aber dank Levys und Timos Kochkünsten erreicht werden.

Tag 7

Der heutige Montag (16.03.) in New York begann mit der Abschlusszeremonie der NHSMUN, bei der unsere Mitschüler Timo und Paul die Rede ihres Komitees halten durften. Vor ungefähr tausend Leuten sprachen sie mutig über die Themen und erarbeiteten Resolutionen ihres Komitees und beendeten somit die NHSMUN 2026 für uns.
Danach stand eine Führung durch das UN-Headquarters auf dem Programm. Dort erfuhren wir mehr über die Arbeit der Vereinten Nationen, zum Beispiel über Militärausgaben, gemeinsame Ziele und darüber, wie internationale Zusammenarbeit funktioniert. Besonders beeindruckend war es, die großen Sitzungssäle und Komiteeräume zu betreten, in denen wichtige Entscheidungen getroffen werden.
Anschließend hatten wir etwas Freizeit. Viele nutzten die Zeit, um sich im Hotel auszuruhen oder noch etwas essen zu gehen und sich für den nächsten Tag zu stärken.
Am Abend packten wir schließlich unsere Koffer, denn morgen geht unsere Reise weiter nach Washington. 

Tag 6

Weil die Schüler:innen am heutigen Sonntag früh aufstehen mussten und einen anstrengenden Model-UN-Tag vor sich hatten, wurde der Morgen genutzt, um ausreichend zu frühstücken und sich mit Kaffee zu stärken. Da die Sessions heute früh um 9:00 begonnen haben und manche U-Bahnen ausgefallen sind, mussten einige Schüler:innen einen etwas zügigeren Gang an den Tag legen, um noch rechtzeitig im Hilton anzukommen. Somit haben sie gut in das Stadtbild gepasst, denn heute fand in New York ein Marathon statt, weswegen manche Straßen gesperrt waren.
Nachdem die letzte Session erfolgreich beendet wurde, teilten sich die Schüler:innen auf, um essen zu gehen. Den Abend verbrachten die sie damit, in einer geselligen und scheinbar nicht enden wollenden Runde UNO zu spielen und sich über die vergangenen Tage zu unterhalten.

Tag 5

Der heutige Samstagmorgen (14.03.) wurde auf vielfältige Weise gestaltet: Einige nutzten den Vormittag um endlich richtig ausschlafen zu können, während wiederum andere sich völlig überteuerte Stifte und Blöcke für die anstehenden Konferenzen kauften, um sich gut auf die Diskussionen und Reden vorbereiten zu können. Eine weitere Gruppe entschied sich, mit Kaffee gestärkt, einen Spaziergang bei schönstem Wetter durch den Central Park zu machen.
Während der Ankunft im Hilton, haben die Schüler:innen bemerkt, dass der zuvor strikt angesagte Dresscode der Konferenz vielfältig interpretiert werden kann. So war von einem schicken Minirock über klassische Businessoutfits bis hin zu Jogginghose kombiniert mit Blazern alles dabei. Anschließend begannen hitzige Diskussionen und die Schüler:innen formulierten ihre Forderungen in komplizierte Working Paper Clauses um. Nach einer Pause, welche einen Besuch bei Shake Shack beinhaltete, waren die Schüler:innen bereit, sich verschachtelten Fragen ihrer politischen Gegner zu stellen, um ihr Working Paper zu verteidigen. Unsere Lehrer haben uns während der Sitzungen tatkräftig unterstützt und rannten wie verrückt über die Flure. Eine kurze Nachricht hat gereicht und sie machten sich schnellstmöglich auf den Weg, um bei den Reden der Schüler:innen mitzufiebern. Am Ende des Tages sind aus den Working Papers Draft Resolutions entstanden, die nun zur Abstimmung stehen. Dieser Tag hat den Schüler:innen nicht nur gezeigt, was es heißt Kompromisse einzugehen, sondern auch, welchen Unterschied ein Komma oder ein Punkt in einem Argument machen kann.

Tag 4

Heute war ein langer Tag! Vormittags haben wir die freie Zeit genutzt, um frühstücken zu gehen und den Times Square näher zu erkunden. Da durfte ein Abstecher in einen überteuerten Souvenirshop und ein Mittagessen bei Raising Cane‘s natürlich nicht fehlen. Beides definitiv einen Besuch wert! Mittags sind wir zum Mission Briefing mit Portugal gegangen, wo wir uns mit zwei erfahrenen Praktikantinnen der United Nations für eine knappe Stunde näher über ihren persönlichen Werdegang, die Europäische Union und die portugiesische Kultur ausgetauscht haben. Danach haben wir uns im Umkreis des Hilton (des Konferenzgebäudes) für die bevorstehende lange Nacht gestärkt. Es stand nämlich die Opening Ceremony an, bei der wir anfangs von einer sehr unterhaltsamen tänzerischen Darbietung mit Gesang überrascht wurden. Das hat die seriöse Stimmung etwas aufgelockert und uns auf den wahren Star des Abends aufgeregt hinfiebern lassen: Die einzig wahre und unglaubliche Kamala Harris! Wir haben sie mit tosendem Applaus begrüßt und hingen an ihren Lippen, während sie einige Fragen beantwortet hat, die im Vorraus eingeschickt werden konnten. Darunter sogar eine von Anni, die deswegen in der ersten Reihe sitzen durfte! Nach diesem äußerst inspirierenden Auftritt trennten sich unsere Wege, denn die erste Komitteesitzung sollte beginnen. So hörten und hielten wir schon die ersten Reden, bildeten Allianzen und lernten vor allem Schüler:innen aus verschiedensten Ländern kennen, die alle für ein Ziel zusammengekommen sind. Als wir schließlich um 23:00 Uhr fürs Erste fertig mit Diplomatie und internationaler Zusammenarbeit waren, waren wir uns einig, wir würden eifrig und voller Vorfreude in den nächsten Tag starten. Doch zuvor mussten wir noch in Annis Geburtstag reinfeiern!

Tag 3

Nachdem wir gestern bei sommerlichen Temperaturen unsere Erkundungstour in New York hatten, mussten wir uns am Donnerstag, 12.03., warmen Sachen anziehen.
Nach dem Frühstück begann der Tag mit einem Ausblick von ganz oben. Wir begaben uns bei noch leichtem Niesel zum Rockefeller Center. Bevor wir mit dem Fahrstuhl nach oben fuhren, gab es einen beeindruckenden 5-Minuten-Film über die Geschichte des Rockefeller Centers. Dieser Film wurde durch plötzlichen Schneefall im Raum geprägt, der uns alle für einen Moment staunen ließ. Oben gab es dann einen phänomenalen Ausblick auf die Stadt.
Danach machten wir uns auf dem Weg zurück zum Hotel, um uns ein letztes Mal aufs Mission Briefing mit Namibia vorzubereiten, unseren ersten politischen Termin. Unser Weg zur Ständigen Vertretung Namibias bei der UN begann mit leichtem Hagel. Wir ließen uns nicht unterkriegen und liefen – trotz der Option Bahn zu fahren – weiter zu Fuß durch die Stadt. Angekommen wurden wir sehr freundlich empfangen und unterhielten wir uns für knapp zwei Stunden mit Penda Naanda, dem Ständigen Vertreter Namibias, und seinem gesamten Team. Wir konnten Fragen stellen und mit den Antworten unser Wissen über die bevorstehenden Konferenzen erweitern. Einige Themen waren z.B. SDGs (Sustainable Development Goals), Migration und internationale Zusammenarbeit.
Als wir das Gebäude verließen, überraschte uns dann tatsächlich Schneefall.
Am Abend ging es noch zum Broadway, wo wir uns das Theaterstück „Stranger Things: The First Shadow” anguckten. Es gab viele Gänsehautmomente. Die atemberaubenden Specialeffects und Actingskills der Schauspieler haben uns besonders beeindruckt. Es eine sehr eindrucksvolle Performance, die selbst die Schüler:innen von uns, die Stranger Things nicht kannten, staunen ließ.
Auf dem Weg zur U-Bahn zurück zum Hotel ließen wir den Abend am Times Square ausklingen.

Tag 2

Am Mittwoch, 11.03.2026, begaben wir uns zur Manhattan Bridge, um den beeindruckenden Blick auf die Brücke und Skyline zu genießen. Danach hatten wir Zeit, uns im DUMBO-District ein Eis zu kaufen oder Souvenirs zu besorgen. Im Anschluss überquerten wir die Brooklyn Bridge zu Fuß. Danach besuchten wir die Stadtteile Little Italy und Chinatown, wo wir auch unsere Mittagspause verbrachten. Nachdem wir anschließend das 9/11 Memorial besuchten, fuhren wir weiter zur Staten Island Ferry und mit dieser an der Statue of Liberty vorbei nach Staten Island.
Zum Abschluss machten wir uns im Dunkeln auf den Rückweg zum Hotel und konnten dabei die beeindruckende Skyline von New York City bei Nacht bewundern.

Tag 1

Wir haben uns am Dienstagmorgen (10.03.2026) alle am Flughafen Bremen getroffen, um gemeinsam unsere Reise anzutreten. Nachdem wir eingecheckt hatten, ging auch schon bald unser Flug nach Amsterdam und von dort aus der Anschlussflug nach New York. Alles verlief gut und die Flüge waren pünktlich. Durch das Entertainment-System des Flugzeuges ist auch niemandem langweilig geworden.
Zum Glück wurde bei der Ankunft niemand von der Einwanderungsbehörde rausgezogen und es sind auch alle Koffer angekommen. Als wir dann dachten, es geschafft zu haben, kam dann noch eine unerwartet komplizierte Zugfahrt in überfüllten Subways auf uns zu, die von Ausfällen und Streckenänderungen geprägt wurde. Nach ca. 1,5 Stunden Fahrt kamen wir endlich am Hotel an und bezogen die Zimmer.
Zum Abschluss des Tages haben wir uns in Kleingruppen unser Abendessen besorgt und danach sinsd alle müde ins Bett gefallen.
Und so begann unsere Reise, die uns später erzählen lässt: “Als wir damals nach New York geflogen sind…”

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