Politik/Wirtschaft

 

 

                                

Regelungen im Fach Politik/Wirtschaft zu den Klausuren und Zeugnisnoten: 

In den Klassen 8 bis 10 wird pro Halbjahr eine schriftliche Lernkontrolle geschrieben. Bei der Zeugnisnote werden die Note der Klassenarbeit und die mündlichen Leistungen im Verhältnis 40% (schriftliche Leistung) zu 60% (mündliche Leistung) gewertet.Diese Gewichtung gilt auch für die zweistündigen Kurse in der Oberstufe. In den vierstündigen Kursen gilt das Verhältnis von 50% (schriftliche Leistung) zu. 50% (mündliche Leistung). Anzahl und Dauer der Klausuren in der Oberstufe: Im ersten und im dritten Semester werden jeweils zwei, im zweiten und im vierten Semester jeweils eine Klausur geschrieben (im Ergänzungsfach generell nur jeweils eine Klausur pro Semester).

Die Klausuren sind in den Prüfungskursen i.d.R. vierstündig, in den Auflagenkursen zweistündig. Ausnahmen bilden die Klausuren unter Abiturbedingungen. Im Folgenden wird der schulinterne Ablaufplan der Unterrichtsinhalte dargestellt: 

Schulinternes Curriculum – Politik-Wirtschaft, Gymnasium Nordenham 

 

Thema 8/1

Thema 8/2

Thema 8/3

Der Jugendliche im Wirtschaftsgeschehen und seine Stellung in der Rechtsordnung

Politik im Nahbereich

Wirtschaftliches Handeln in Haushalt und Betrieb

1. 1 Entscheidungen jugendlicher Konsumenten in Bezug auf ökonomische Kategorien (Bedürfnisse, Güter, Knappheit, ökonomisches Prinzip, Alternativkosten)

2.1 Aufgaben der Kommunen und ihre Stellung im Gesamtstaat

3.1 Einkommensquellen und Einkommensverwendung

(Arbeits-, Vermögens-, Übertragungseinkommen, Auskommen mit dem Einkommen)

1. 2 Entscheidungen jugendlicher Konsumenten in Bezug auf ökonomische Kategorien (Bedürfnisse, Güter, Knappheit, ökonomisches Prinzip, Alternativkosten)

2.2 Zusammenwirken der Organe der kommunalen Selbstverwaltung

3.2 Bedeutung von Arbeit (Arbeitsplatzsicherheit, Arbeitslosigkeit) und von Arbeitsteilung (betriebliche, zwischenbetriebliche)

1.3 Einflussfaktoren auf das jugendliche Konsumverhalten (Verkaufsstrategien, Bezugsgruppen)

2.3 Formen der politischen Beteiligung (Wahlen, Bürgerbegehren und -entscheid, Bürgerinitiativen)

3.3 Aufgaben von Unternehmen und betriebliche Grundfunktionen (Beschaffung, Produktion, Absatz)

1.4 Orientierung auf Märkten (Funktionen von Märkten und Preisen, Preisvergleiche, Verbraucherberatung)

2.4 Kommunale Finanzen und Haushaltspolitik

3.4 Haushalte und Unternehmen im einfachen Wirtschaftskreislauf

1.5 Stationen auf dem Weg zur Mündigkeit (Rechts-,Geschäfts-, Deliktfähigkeit, Strafmündigkeit)

2.5 Beteiligungs- und Mitwirkungsrechte der SuS in der Schule

1.6 Funktionen des Rechts, Organe der Rechtsprechung (Organisation und Aufgaben der ordentlichen Gerichtsbarkeit, Unterschied zwischen Zivil- und Strafprozess), Gewaltmonopol des Staates

 

 

 

Thema 9/1

Thema 9/2

Sozialer und wirtschaftlicher Wandel

Der politische Willensbildungs- und Entscheidungsprozess in der Bundesrepublik Deutschland

1.1 Die demografische Entwicklung und ihre Folgen (Familie und ihre Erziehungsfunktion, Verhältnis der Generationen, Sozialversicherungssystem, Beschäftigung)

2.1 Prinzipien der freiheitlichen Demokratie im Grundgesetz (Grundrechte, repräsentative Demokratie, Rechts- und Sozialstaat, Gewaltenteilung, Föderalismus)

1.2 Wirtschaftlicher Strukturwandel und seine Auswirkungen auf das Beschäftigungssystem

2.2 Aufgaben der Parteien

1.3 Herausforderung für die Berufs- und Studienwahl

2.3 Unterschied zwischen Verhältnis- und Mehrheitswahl

2.4 Die Verfassungsorgane (Bundesregierung, Bundestag, Bundespräsident, Bundesverfassungsgericht, Bundesrat) im Prozess der Gesetzgebung

Fakultatives Thema Migration und nationale Integrationspolitik

2.5 Aufgaben und Einfluss der Medien in der Demokratie

 

 

 

 

 

Thema 10/1

Thema 10/2

Thema 10/3

Das Unternehmen als wirtschaftliches und soziales Aktionszentrum

Funktionen des Staates in der sozialen Marktwirtschaft

Politik und Wirtschaft in der EU

1.1 Unternehmensziele (Gewinnorientierung, Bedarfsdeckung) und Unternehmensformen

2.1 Der Staat im erweiterten Wirtschaftskreislauf (Haushalt, Unternehmen, Staat, Ausland, Vermögensänderungskonto)

3.1 Stationen des politischen und ökonomischen Integrationsprozesses (politische und wirtschaftliche Motive, Integrationsstufen, Entwicklungsperspektiven)

1.2 Organisation und Leitung des Unternehmens

2.2 Prinzipien und Elemente der sozialen Marktwirtschaft (Eigentumsverfassung, Lenkungssystem, Sozialstaatsprinzip, Preisbildung)

1.3 Betriebliche Arbeitsbeziehungen  (Arbeitsvertrag, Personaleinstellung, Kündigung, Mitbestimmung)

2.3 Möglichkeiten und Grenzen staatlichen Handelns in der sozialen Marktwirtschaft

3.2 Politisches Institutionensystem und politische Prozesse (Gesetzgebung, nationale und europäische Zuständigkeiten)

1.4 Der Konflikt um Lohn und Leistung: Tarifautonomie  und Tarifkonflikt

2.4 Die Rolle der Interessenverbände im politischen Prozess

 

 

 

                                              Die Umsetzung der vorgegebenen Inhalte, Kompetenzen und Methoden ist der Lerngruppe und der zur Verfügung

                                              stehenden Zeit anzupassen.

 

                                              Neben den Unterrichtsinhalten gibt es sogenannte Kompetenzen, d.h. den konkreten Sachinhalten übergeordnete Fähigkeiten,

                                              deren Erreichung Ziel jedes Unterrichts sein soll.

 

 

 

Kompetenzen im Fach Politik-Wirtschaft

Kompetenzbereich

Politik

Wirtschaft

Fachwissen: Sach- und Analysekompetenz

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über ein strukturiertes politisches und ökonomisches Orientierungswissen, welches ihnen das Analysieren und Beurteilen politischer und ökonomischer Sachverhalte und Entscheidungen ermöglicht.

Kompetenz 1: Die Schülerinnen und Schüler erfassen Politik als Gestaltungsaufgabe und Handlungsprogramm: die inhaltlich-normative Dimension von Politik.

Kompetenz 1: Die Schülerinnen und Schüler denken in den Kategorien der ökonomischen Verhaltenstheorie: Wie treffen Menschen wirtschaftliche Entscheidungen?

Kompetenz 2: Die Schülerinnen und Schüler erfassen Politik als Willensbildungs- und Entscheidungsprozess: die prozessuale Dimension von Politik.

Kompetenz 2: Die Schülerinnen und Schüler denken in Kreislaufzusammenhängen: Wie wirken Menschen wirtschaftlich zusammen?

Kompetenz 3: Die Schülerinnen und Schüler erfassen Politik als Institutionen- und Regelsystem: die institutionell-formale Dimension von Politik.

Kompetenz 3: Die Schülerinnen und Schüler denken in Ordnungszusammenhängen: Wie schaffen Menschen sich ökonomische Ordnungen?

Erkenntnisgewinnung: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler analysieren politische und wirtschaftliche Phänomene mit Hilfe fachspezifischer Methoden und wenden fachspezifische Arbeitstechniken an.

Kompetenz 4: Die Schülerinnen und Schüler analysieren politische und wirtschaftliche Phänomene mit Hilfe fachspezifischer Methoden.

Kompetenz 5: Die Schülerinnen und Schüler wenden Arbeitstechniken zur methodischen Erschließung politischer und wirtschaftlicher Sachverhalte an.

Bewertung: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler bewerten politische und ökonomische Handlungen und Sachverhalte und reflektieren Wege des Erkennens und Urteilens.

Kompetenz 6: Die Schülerinnen und Schüler bewerten politische und wirtschaftliche Handlungen und Sachverhalte mit Hilfe politischer und ökonomischer Kategorien und Wertorientierungen.

Kompetenz 7: Die Schülerinnen und Schüler reflektieren und bewerten Wege politischen und ökonomischen Erkennens und Urteilens

 

Quelle: Niedersächsisches Kultusministerium: Kerncurriculum für das Gymnasium Schuljahrgänge 8 -10 Politik – Wirtschaft, S. 14.

 

 

 

 

 


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