Schulsanitätsdienst

 

Ausbildung der Schulsanitäter am Gymnasium Nordenham

 

 

„Bitte ein Schulsanitäter zum Sekretariat.“

Wenn diese Worte durch den Lautsprecher der Schule ertönen, machen sich Schülerinnen und Schüler der Arbeitsgemeinschaft „Schulsanitätsdienst“ auf den Weg, um ihren Mitschüler/innen oder Lehrer/innen bei  Unfällen, Verletzungen oder akuten gesundheitlichen Problemen zu helfen.

Somit ist die Arbeit des Schulsanitätsdienstes ein wichtiger und wertvoller Bestandteil des schulischen Lebens am Gymnasium Nordenham. Außer dass durch ihn eine schnelle und kompetente Hilfe bzw. Erstversorgung gewährleistet wird, bietet der „Dienst am Menschen“ den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, soziale Kompetenzen zu erwerben und sich charakterlich durch die ehrenamtliche Arbeit weiterzuentwickeln. Somit werden den Jugendlichen und jungen Erwachsenen Lernerfahrungen in einem Praxisbereich eröffnet, die der normale Schulalltag nicht bieten kann. Der Schulsanitätsdienst ist daher auch eine Berufsorientierung hinsichtlich sozialer Berufe.[1]

 

Die Arbeitsgemeinschaft „Schulsanitätsdienst“, die seit 2003 angeboten wird, setzt sich zur Zeit aus 19 Schülerinnen und Schülern plus einer betreuenden Lehrkraft zusammen.

 

Im Hinblick auf die schulinterne Regelung können Schülerinnen und Schüler ab dem neunten Jahrgang aufwärts an dieser Arbeitsgemeinschaft teilnehmen, nachdem sie sowohl den für sie im Rahmen des Schulprogramms vorgesehenen, in der Schule stattfindenden Erste-Hilfe-Kurs absolviert haben als auch eine weitere Ausbildung zum Sanitätshelfer.

Für diese Vertiefung und Überprüfung der Inhalte[2], die bei der Johanniter Unfallhilfe Nordenham[3] stattfindet, spenden die Jugendlichen acht Tage ihrer Freizeit.

 

 

Aufgaben der Schulsanitäter

 

Die Hauptaufgabe ist es, bei Unfällen oder akuten Krankheitserscheinungen Erste Hilfe zu leisten. Jeder der Schulsanitäter ist zusammen mit mindestens zwei weiteren für einen Tag in der Woche für den „Dienst“ eingeteilt und muss, sobald sich zum Beispiel ein Unfall auf dem Schulgelände ereignet hat, nach Verständigung über Lautsprecher wie folgt handeln: Aus dem Unterricht heraus, Sanitätstasche holen, hin zum Verletzten, die Lage überblicken und richtig einschätzen. Danach folgt die Versorgung. Wenn nötig, wird ein Krankenwagen/Notarzt gerufen oder die verletzte, erkrankte Person in die Obhut der Eltern übergeben. Während des Einsatzes oder kurze Zeit danach wird zur Dokumentation ein Protokoll angefertigt.

 

Weiterhin stellen die Jugendlichen die medizinische Erstversorgung auch bei Schulveranstaltungen und Sportfesten sicher.

  

Schlusswort

 

„Wir werden immer das Beste geben, um unseren Mitschüler/innen und Lehrer/innen in Notsituationen helfen zu können“

... und damit das möglich ist, möchten wir uns bei der Schulleitung, dem Elternrat und Förderverein des Gymnasiums Nordenham sowie dem GUV Oldenburg bedanken, die die Arbeitsgemeinschaft „Schulsanitätsdienst“ finanziell unterstützen.

 

[1] Teilweise entnommen aus der von der GeKo des Gymnasiums beschlossenen Vorlage.

[2] menschliche Anatomie, Einführung u.a. in die Thematiken „Herz-Kreislauf-System“, „Bewusstsein“, „Stoffwechsel“, „Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates“ plus vieler schulrelevanter Fallbeispiele 

[3] seit 2010 Kooperationspartner des Gymnasiums

 

Verfasst von Meike Wassmann 

 


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